Berlin, 18. Februar 2021 – Die durch das Deutsche Institut für Fachärztliche Versorgungsforschung (DIFA) initiierte Studie zur dringend erforderlichen Optimierung der Datenlage nach erfolgter Schutzimpfung gegen das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 hat begonnen. Nach durchlaufener Ethikberatung konnte die Erfassung von Impfdaten über die DIFA1 App in dieser Woche bereits mit einer wertvollen Zusatzfunktion starten. Weitere Updates folgen.

Mit der Möglichkeit einer Erfassung der eigenen Impfdaten unabhängig vom Impfdatum, trägt die DIFA1 App zur Impfbegleitung der Notwendigkeit Rechnung, dass auch die bereits im Zuge der Priorisierungen in den letzten Wochen geimpfte Ärztinnen und Ärzte sowie Gesundheitsfachpersonal, ihre Daten rückwirkend eingeben können. „Dies erlaubt, noch schneller eine größere Datenbasis mit Informationen zu Effektivität und Sicherheit der verwendeten neuen COVID-19 Impfstoffe zu erreichen“, so die ärztliche Geschäftsführerin des DIFA, Dr. Kerstin Bode-Greuel. „Die aktuellen Diskussionen zur Verbreitung der zahlreichen Mutationen und die aufgeworfenen Fragen zur Schutzleistung der Impfstoffe geben uns Recht. Eine Verbesserung der Datenlage wird helfen, nachvollziehbare und damit eindeutige Aussagen zu treffen und Vertrauen in der Bevölkerung zu schaffen“, so Bode-Greuel weiter.

 Mit der DIFA1 App möchte der SpiFa und seine Mitgliedsverbände gemeinsam mit dem DIFA den Ärztinnen und Ärzten in Klinik und Praxis einen zusätzlichen Beitrag zur Pandemiebekämpfung leisten. Hierzu stellt das DIFA allen Ärztinnen und Ärzten sowie medizinischem Fachpersonal in Klinik und Praxis kostenfrei die DIFA1 App zur Erfassung aller Begleiterscheinungen zur Verfügung. Damit können Effektivität und Sicherheit der Impfung unkompliziert dokumentiert und im Rahmen einer Kohortenstudie transparent ausgewertet werden. Die Antworten der geimpften Gesundheitsfachpersonen werden mit deren expliziter Zustimmung in der DIFA1 App strukturiert erfasst, de-identifiziert und fließen dann in die Studie ein. Die erforderliche Ethikberatung der Ethikkommission der Landesärztekammer Berlin hierzu ist erfolgt. Die Handhabung einer Datenübergabe ist mit dem Paul-Ehrlich Institut (PEI) abgestimmt. Weiterhin besteht die Möglichkeit der Verifizierung nach etwaigen Impfdurchbrüchen. Eine Zweifaktor-Authentifizierung garantiert zusätzlich die sichere Nutzung. Das nächste Update der DIFA1 App wird durch eine Berichtsfunktion ergänzt, in der alle eingegebenen Daten durch den Nutzer nachvollzogen werden können.

Mit Sicherheit Impfen! Das WIR zählt!

 

 

Mehr Informationen:

https://difa-vf.de/difa1/

https://difa-vf.de/pressemitteilung-difa1-covid-19-impf-app/

https://youtu.be/bjMdsikOqkw

DIFA1 App Screenshots

Das Deutsche Institut für Fachärztliche Versorgungsforschung GmbH (DIFA) ist eine 2015 gegründete 100-prozentige Tochter des Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e. V. (SpiFa). Das DIFA-Institut versteht sich als Vorreiter für eine ärztlich getriebene Versorgungsforschung in Klinik und Praxis, bei der die Hoheit über die Verwendung der Daten bei den Fachärzten und freien Verbänden selbst liegt. Ziel ist eine fächerübergreifende Anbindung an die Versorgungsforschung mit der Möglichkeit, Fragen aller Art datenbasiert beantworten zu können.

docdok.health AG ist ein Unternehmen, das personalisierte digitale Gesundheitslösungen entwickelt. Die DSGVO-konformen digitalen Kommunikationslösungen verbinden Gesundheitsfachpersonen und Patienten und dienen der Verbesserung der medizinischen Versorgung und Qualität auf Basis von Patienten-generierten Daten. Die digitalen Lösungen werden bereits erfolgreich in mehreren europäischen Ländern eingesetzt. Des weiteren entwickelt docdok.health auch als Medizinprodukt zugelassene Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGAs), wie z.B. die DiGA1 in Partnerschaft mit DIFA und SpiFa.

Kontakt für Rückfragen zu docdok.health AG:
Dr. Ulrich Mühlner, Vorstandsvorsitzender, ulrich.muehlner@docdok.health

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