Hygiene-Studie

Versorgungsforschung Datenstruktur

Die Hygiene Studie des Deutschen Berufsverbands der Hals-Nasen-Ohrenärzte (BVHNO) in Kooperation mit dem DIFA

Die Studie des BVHNO zur Bedeutung der niedrigschwelligen Laryngoskopie wurde von Herrn Prof. Bernhard Olzowy aus Landsberg am Lech initiiert. Studienbeginn war der 21.09.2021. Für eine aussagekräftige Datenerhebung werden 100 Ärztinnen und Ärzte als Teilnehmer benötigt. 

Anlass

Die Anforderungen an die Aufbereitung von Endoskopen sind in den letzten Jahren immer strenger geworden und mit dem Arbeitsalltag einer normalen HNO-Praxis nicht mehr vereinbar

Ablauf

Stellen Sie einmalig, unkompliziert und kostenfrei die notwendigen de-identifizierten und verschlüsselten Daten* aus dem Versorgungsalltag Ihrer Praxis zur Verfügung

*z.B. Anzahl Laryngoskopien, Ca-Diagnosen und Krankenhauseinweisungen

Ziel

Erhaltung eines niedrigschwelligen Zugangs zu endoskopischen Untersuchungen zum Wohl unserer Patientinnen und Patienten

Effekt

Nutzung datenbasierter Argumente für Verhandlungen mit Kostenträgern

Kurze Projektzusammenfassung

Die Anforderungen an die Aufbereitung von Endoskopen sind in den letzten Jahren immer strenger geworden. Die meisten Landesgesundheitsämter verlangen inzwischen nach jedem Patientenkontakt eine Aufbereitung mittels eines validierten Verfahrens außerhalb des Untersuchungszimmers.

Die Umsetzung dieser Anforderungen ist mit dem Arbeitsalltag einer normalen HNO-Praxis nicht vereinbar. Sie würde hohe Investitionen und einen hohen personellen Mehraufwand bedeuten, was sich im aktuellen Vergütungssystem nicht betriebswirtschaftlich abbilden lässt. Dies stellt die HNO-Ärztinnen und -Ärzte praktisch vor schwierige Entscheidungen. Eine Übertragung von Krankheitserregern auf Patienten durch endoskopische Untersuchungen spielt in der praktischen Erfahrung der HNO-Ärztinnen und -Ärzten auch mit den bisherigen Aufbereitungsverfahren kaum eine Rolle. Demgegenüber steht die Erfahrung, durch endoskopische Untersuchungen regelmäßig wichtige Diagnosen zu stellen. Wenn die HNO-Ärztinnen und -Ärzte, um ihren Patienten auch weiterhin niederschwellig endoskopische Untersuchungen anbieten zu können, die Vorgaben nicht vollumfänglich umsetzen, setzen sie sich einem nicht unerheblichem Haftungsrisiko aus, da im Falle eines Vorwurfes durch einen Patienten eine Beweislastumkehr droht. Selbst wenn sie jedoch in größerem Umfang in zusätzliche Endoskope investieren, führt der erhöhte zeitliche Aufwand, der dann mit jeder endoskopischen Untersuchung verbunden ist, dazu, dass weniger endoskopische Untersuchungen durchgeführt werden können, was das Risiko mit sich bringt, schwerwiegende Diagnosen erst verzögert zu stellen.

Um in der Diskussion mit dem RKI und den Kostenträgern die Wichtigkeit des niedrigschwelligen Zugangs zu endoskopischen Untersuchungen mit Daten hinterlegen zu können, brauchen der Deutscher Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte e. V. (BVHNO) und wir Ihre Unterstützung!

Der BVHNO möchte mit unserer Unterstützung anhand von anonymisierten Abrechnungsdaten untersuchen, wie viele Erstdiagnosen von Kopf-Hals-Karzinomen in Frühstadien durch HNO-ärztliche  endoskopische Untersuchungen erkannt werden. 

Da gerade die nur endoskopisch in Frühstadien erkennbaren Karzinome von Larynx, Hypopharynx und Zungengrund in Frühstadien ein Langzeitüberleben von 50 – 90%, in späteren Stadien hingegen nur noch von 14 – 40% haben, sollte sich so eine Einschränkung endoskopischer Untersuchungen direkt in Menschenleben gegenrechnen lassen.

Das Procedere der Teilnahme ist denkbar einfach. Durch den Einsatz der Software Extrax* ist es möglich, ein-malig und datenschutzkonform eine Kopie eines durch den BVHNO festgelegten, eng umgrenzten Datensatzes aus Ihrem Arztinformationssystem zu erstellen, die verschlüsselt und für das DIFA de-identifiziert (anonymisiert) weitergeleitet wird.

Für diese Studie werden nur die in Verbindung der Abrechnung der Laryngoskopie-Ziffer 09311 gestellten Diagnosen und eventuell erfolgte Krankenhauseinweisungen zwischen Januar 2011 und Dezember 2019 erfasst. (Das „Corona-Jahr“ 2020 wird bewusst ignoriert.) Die zur Verfügung gestellten Daten lagern auf einem sicheren Server in Deutschland und sind Dritten nicht zugänglich.

Eine Verwendung der Daten geschieht ausnahmslos nur in enger Abstimmung mit dem BVHNO. Die Teilnahme ist für die Ärztinnen und Ärzte kostenfrei. Die Erhebung und Analyse der Daten wird vom BVHNO finanziert. Die Installation der Software erfolgt per TeamViewer innerhalb von ca. einer halben Stunde außerhalb der Sprechzeiten und wird unmittelbar nach dem Datenabzug wieder vollständig de-installiert.

Helfen Sie uns, für Sie in diesem wichtigen Thema besser verhandeln zu können und nehmen Sie teil! Mehr Information zum DIFA finden Sie unter: www.difa-vf.de. Text: Prof. Dr. Bernhard Olzowy (Facharzt für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde) in Zusammenarbeit mit André Byrla (Geschäftsführer DIFA GmbH)

*Kompatibel mit folgenden Praxisverwaltungssystemen: ALBIS, Duria, Easymedx, EL, M1, Medical Office, Medistar, Q-MED.PRAXIS, Quincy Win, S3, Turbomed, x.comfort, x.concept, x.isynet

Lächelnde Ärzte

Mitmachen

Helfen Sie uns, für Sie in diesem wichtigen Thema besser verhandeln zu können. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

So nehmen Sie an der Studie teil:

1. Registrierung

2. Sie erhalten eine Bestätigung per E-Mail 

3. Bestätigungs-Link in der E-Mail anklicken, um die Registrierung abzuschließen

4. Terminvereinbarung für die Software-Installation

5. Installation der Extrax-Software per Fernwartung

6. Einmalige verschlüsselte Datenübertragung

7. De-Installation der Extrax-Software

Pfeil nach oben

Schon geimpft?

Teilen Sie Ihre Erfahrungen nach erfolgter COVID-19 Schutzimpfung in der DIFA1 App. Helfen Sie, Vertrauen und Transparenz für die Impfstoffe zu schaffen. Machen Sie jetzt mit!

DIFA1 App COVID-19 Impf-Begleitung