Über uns

Um der wachsenden Erfordernis nach umfassenden Erkenntnissen zu therapeutischen Ansätzen, vorhandenen Ressourcen, den Versorgungsstrukturen, Versorgungsprozessen, aber auch der Versorgungsleistungen gerecht zu werden, wurde die DIFA GmbH 2015 als 100%ige Tochter des Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. gegründet.

Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) ist Deutschlands größter fachärztlicher Dachverband, dem mittlerweile 31 Berufsverbände fast aller Fachrichtungen angehören. Er vertritt die Interessen seiner Mitgliedsverbände und bündelt diese gegenüber Politik, Selbstverwaltung und anderen Verbänden.

Das DIFA-Institut versteht sich als Vorreiter für eine Versorgungsforschung, bei der die Hoheit über die Verwendung der Daten bei den Fachärzten liegt.


Aufgabe

DIFA als Institut der Fachärzteschaft beschafft Daten für die Versorgungsforschung und organisiert sie so, dass eine regelmäßige Versorgungsforschung auf hohem Qualitätsniveau möglich ist. In enger Kooperation mit den im SpiFa vertretenen Facharztverbänden werden Fragestellungen, die für die Versorgung von Patienten oder in der berufspoltischen Argumentation für deren Verbesserung eine Rolle spielen, bearbeitet.

Das DIFA ist auch Ansprechpartner für Wissenschaft und Forschung.

DIFA kooperiert mit Auftraggebern einerseits und andererseits mit allen Forschungsinstitutionen, die Interesse an der Nutzung der Daten haben, um wissenschaftliche Erkenntnisse zu generieren. DIFA vertritt ausschließlich die Interessen der Fachärzte bei der Verwertung der Daten aus der Versorgung.

Über die reine Versorgungsforschung hinaus, entwickelt DIFA für Ärzte, die verpflichtet sind, Krebsdiagnosen an die klinischen Krebsregister weiterzuleiten, eine bequeme Möglichkeit, dies soweit wie möglich automatisiert durchzuführen.


Ziel

DIFA verfolgt das langfristige Ziel, allen interessierten Ärzten der SpiFa-Berufsverbände die Möglichkeit zu bieten, ohne nennenswerten Aufwand, praktisch automatisch, datenschutzrechtlich sicher an der Datenlieferung teilzunehmen. Die Teilnahme soll jedem einzelnen Arzt die Möglichkeit geben, über kontinuierliche Feedback- und Benchmark-Informationen die Führung und langfristige Gestaltung der eigenen Praxis zu erleichtern.

Dieser Zustand ist die Voraussetzung dafür, dass DIFA jedem Berufsverband das Angebot unterbreiten kann, allein und in Zusammenarbeit mit dem DIFA, anlassbezogen und aktiv von sich aus, berufspolitische Fragestellungen zu bearbeiten und Studien jeder Art zu initiieren, um auch im eigenen Zuständigkeitsbereich eine möglichst evidenzbasierte Berufspolitik zu ermöglichen.

Daraus ergeben sich eine Reihe positiver Nebeneffekte:

  • Entstehung des einzig nennenswerten nationalen Krebsregisters Deutschlands in den Händen der Fachärzteschaft.
  • Über das DIFA werden klinische Studien unter Einbeziehung der ambulant tätigen Ärzte und ambulant versorgten Patienten im großen Stil möglich – transparent und inhaltlich von den Beiräten der Berufsverbände begleitet und geprüft.
  • Durch eine Serie individueller Patientenbefragungen soll auch hier eine Befragungs-Infrastruktur entstehen, bei der nicht mehr die Patienten, sondern die „Menschen“ – vorsorglich, für alle Indikationen, die einmal auf sie zukommen – in der Lage sind, auf kurzem Weg ihre Einschätzung zum Versorgungsgeschehen zu dokumentieren und an Studien auch außerhalb des Praxisbesuchs teilzunehmen.